Die Zeit drängt:
Mit Abschaltfristen bis spätestens 2030 (Schweiz bereits 2026) ist eine frühzeitige Planung essenziell. Eine Migration auf reine 2G/3G-Gateways ist heute eine „Dead-on-Arrival”-Strategie.
Notruf bei Netzabschaltung
Mit BinaStar sicher, zuverlässig und up to date in die Zukunft
Die Uhr tickt!
Auf Wiedersehen 2G · 3G · PSTN & analoge Signale — die Abschaltung der alten Netze ist in vollem Gange. Jetzt handeln!
Notrufanforderungen
Das braucht ein Notruf laut DIN EN 81-28. Für schnelle Hilfe im Notfall müssen mindestens folgende Informationen vorliegen:
WER?
Aufzugs-ID, Serien-Nr.
WO?
Standort, Adresse, Zugang
WAS?
Notruf / Testruf / Störung
Kontakt
2-Wege Sprachverbindung
Teuer & Aufwendig
- Viele Anbieter bieten teure Installation neuer Hardware (Gateway, Router, Intercom) durch Aufzugmechaniker
- Oft keine universelle Lösung — nicht servicedienstleister- oder aufzugherstellerunabhängig
- Kompatibilität mit dem CallCenter nicht garantiert — wichtige Daten gehen bei der Übertragung verloren
- Stille Ausfälle, wenn Statusmeldungen wie Notfallbatteriestatus fehlen
BinaStar hilft mit Erfahrung & Zuverlässigkeit
- Verständnis & Übertragung aller alten und modernen
Notrufübertragungsprotokolle - Bereitstellen aller relevanten Daten (gem. DIN EN 81-28) für das CallCenter
zur schnellen Hilfe - Vermeidung teurer Hardwareaufrüstung
- Jahrelange Erfahrung für sensible Notrufkommunikation –
herstellerunabhängig
Priorisierte Checkliste für Betreiber
1. Bestandsaufnahme (Sofort)
Inventarisierung aller analogen sowie 2G/3G-basierten Anschlüsse. Identifikation von Systemen ohne native IP-Eignung.
2. Hardware-Migration
Umstellung auf zukunftssichere 4G-LTE-Gateways (VoIP/SIP-ready), die die EN 81-28-Anforderungen an die Notstromversorgung erfüllen.
3. Konnektivität
Einsatz von M2M Multi-Operator Roaming SIM-Karten, um eine maximale Netzverfügbarkeit ohne Deaktivierungsrisiko zu garantieren.
4. Protokoll-Wahl
Bevorzugung offener Protokolle (LACS oder MQTT-gekapseltes P100), um Vendor Lock-in zu vermeiden und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.
5. (optional) Aufbau einer neuen Leitzentrale
Neue TK-Anlage mit Redundanz und maximaler Ausfallsicherheit.
6. Anschluss an eine Leitzentrale
Bei einem Notruf kommen alle wichtigen Datenpakete (Ton, Informationen usw.) in der Notrufzentrale an.
7. Übergabe & Projekt Review
Sicherstellung, dass der Notrufzentrale bei einem Notruf alle relevanten Informationen und Stammdaten (Notbefreiungsanleitungen, Zugangscodes) gem. DIN EN 81-28, VDMA 15324 und TRBS 3121 digital vorliegen.
Kritische Schwachstellen – BinaStar passt auf!
Wegfall der Netzstromversorgung
Während das alte Festnetz Endgeräte direkt über die Telefonleitung speiste, benötigen IP-Infrastrukturen vor Ort eine eigene, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
VoIP-Adapter-Unzuverlässigkeit
Der Einsatz von Standard-Routern (z. B. Fritz!Box) als ATA ist für sicherheitskritische Notrufe ungeeignet. Verbindungsabbrüche und Latenzen sind systemimmanent.
DTMF-Verzerrungen
Identifikationsdaten via DTMF-Töne werden in digitalen Netzen durch verlustbehaftete Codecs (AMR) so stark verzerrt, dass die Notrufzentrale den Aufzug nicht mehr identifizieren kann.
Haftungsrisiko: „Stiller Ausfall”
Das gravierendste Risiko für Betreiber: Da analoge Technik keine native Leitungsüberwachung in IP-Umgebungen besitzt, suggeriert der Aufzug Betriebsbereitschaft, während die Verbindung faktisch tot ist. Dies verletzt unmittelbar die EN 81-28, die einen automatischen Testalarm alle 72 Stunden vorschreibt. Ein Ausfall führt zum sofortigen Erlöschen der Betriebserlaubnis.
Infrastrukturvergleich: Kupfer vs. 4G/LTE
| Kriterium | Analoge Kupferleitung (Legacy) | 4G/LTE-Systeme (Modern) |
|---|---|---|
| Stromversorgung | Speisung über das Telefonnetz | Backup-Batterien vor Ort zwingend |
| Signalübertragung | Analoge Töne (DTMF) | Paketvermittelte Daten (VoIP/SIP) |
| Infrastruktur | Physischer Direktanschluss | Gateway als digitaler Knotenpunkt |
| Resilienz | Anfällig für Erdarbeiten / Kupferdiebstahl | Hoch durch Mobilfunk-Redundanz |
| SIM-Karte | Nicht relevant | M2M Multi-Operator Roaming SIM empfohlen |
Normative Leitplanken
EN 81-28
Definiert die technischen Mindeststandards für Aufzug-Notrufsysteme:
- Zwei-Wege-Kommunikation
- 72h-Testalarm (automatisch)
- Notstrompufferung: 1h Bereitschaft + 15 Min. Sprechzeit
TRBS 3121 (2025)
Konkretisiert die Betriebssicherheitsverordnung. Zentrale Neuerungen:
- 12 spezifische Sicht- und Funktionsprüf-Punkte
- Digitaler Notfallplan pro Anlage verpflichtend
- „Beauftragte Person” (Aufzugswärter) mit Schulungspflicht
- Anhang 4: Schnittstelle Aufzug zu Gebäude (Brandschutz)
VDMA 15324
Der „Operational Blueprint” für die Notrufzentrale. Folgende Daten müssen digital vorliegen:
- Geräte-ID / Fabrik-Nr. (Identifikation)
- Standort & Gebäudezugang
- Maschinenraumzugang
- Notbefreiungsanleitung (anlagenspezifisch)
Noch Fragen?
Wir beraten Sie gerne – kostenlos und unverbindlich!


